Aischa war immer schon mein "Traumhund" seit ich das erste Mal von dieser noch nicht lange in Deutschland gezüchteten Rasse gehört habe. Sie ist eine echte Weiße Schweizer Schäferhündin. Sie ist am 6.07.08 2 Jahre alt geworden und ist mit 15 Wochen zu uns gekommen.
Mein Interesse wurde durch Erzählungen von anderen Hundebesitzern dieser Rasse geweckt. Und als ich mich im Internet schlau machte, ließ mich der Gedanke nicht mehr los mir "so einen Hund, der mal nicht aus dem Tierheim oder aus einem Privathaushalt kam" direkt von einer Züchterin zu holen. Nach 30 Jahren als Hundebesitzerin wollte ich mir diesen Hund unbedingt gönnen! Nach anfänglicher Skepsis war auch Dieter überzeugt und ich bin regelrecht "infiziert". Denn... auf der nächsten Seite mehr zu dieser Begeisterung.
Shila wurde von uns aus dem Tierheim Großhansdorf, HH, mit einem Jahr geholt. Dort war sie geboren und groß geworden, bis wir sie mitnahmen. Sie hat einen sehr guten Beschützerinstinkt, wenn sie "Verdächtiges" spürt. Warum sie keiner vorher haben wollte, ist uns unverständlich, denn sie ist ein Prachthund. Etwas schwierig zu lenken und darum war ich auch mit ihr zur Hundeschule, weil sie doch die Tiere im Wald alle so toll fand und begeistert davonzischte, wenn sie nur die Spur roch. Es ist nie etwas dabei geschehen, wie gut, doch war es lästig und stressig, sie NUR überall an der Leine führen zu können. Jetzt geht sie bei Fuß bzw. hört SOFORT auf die Pfeife und meine Kommandos. Klasse!!!!!! Macht richtig Spaß, da die anderen nicht jagen. Mit Artgenossen gibt es keinerlei Probleme, egal ob groß oder klein. Shila ist jetzt 6 Jahre alt.
Es kann sich so mancher Hundebesitzer, der "nur" einen Hund z.Zt. hat, gar nicht vorstellen, wie es mit 4 Hunden beim Spazierengehen (und oft auch im Haus! )ist. Jeder Wuff hat ja seinen eigenen Charakter und ein einzeln gehaltener Hund verhält sich völlig anders, als 4 Hunde im Rudel! Da braucht nur mal eine ungewöhnliche Situation zu sein, dann ist es jedes Mal wieder eine neue Herausforderung für uns, sowie natürlich auch für die Hunde. Bekannte Hunde und auch natürlich bekannte Menschen werden freudig begrüßt, während man bei "Fremden" schon mal wufft oder drauf zu läuft, einfach oft aus Unsicherheit oder bloß Neugier. Gut, dass unsere Shila zur Hundeschule war und sofort auf mein Kommando hört, während die jungen weißen "Wilden" eben noch von der Neugier erhascht werden und dann auch gern mal die Pfeife ignorieren. Jedoch ist es immer nur Freude und großes Interesse, WER da denn nun neues kommt! NIE ist Böswilligkeit im Spiel. Dazu ist die schweizer Rasse viel zu lieb. Es ist jedenfalls immer wieder bei jedem Spaziergang interessant und manchmal ganz schön anstrengend, zumal unsere kleine Omi Cindy immer einen von uns im Blickfeld haben muß, da sie sonst die Orientierung verliert.